Mi

12

Jan

2011

Geld verdienen mit Google Adwords – Falsche Schreibweisen nutzen

Traffic

Google Adwords ist ja mittlerweile schon 10 Jahre alt. Ein Geheimtipp ist es schon lange nicht mehr. Während man in der Anfangszeit noch zu sehr günstigen Klickpreisen eine Anzeige auf den ersten Ergebnissen platzieren und damit richtig Geld scheffeln konnte, ist die Konkurrenz heute so groß, dass sich eine Anzeigenschaltung in vielen Fällen nicht lohnt. Da muss man entweder in einer sehr spezialisierten Nische sein oder Produkte/Dienstleistungen mit hohen Gewinnmargen anbieten.

Man kann sich aber auch auf die Suche nach Keywords machen, die nicht so viel Konkurrenz haben. Zum Beispiel Keywords mit Schreibfehlern oder falscher Schreibweise. Man glaubt gar nicht, wie oft Wörter falsch eingegeben werden.

 

Ich betreibe seit mehreren Jahren eine Seite zum Thema Geocaching. Pro Besucher generiert die Seite durchschnittlich 6 Cent an Einnahmen. Dieser Wert ist nicht schlecht, andere Webseiten und Blogs liegen da gerne mal bei 1 bis 5 Cent pro Besucher. Trotzdem reicht dieser Wert längst nicht aus, um eine Anzeige bei Adwords zu einem beliebten Keyword wie z.B. „Geocaching“ zu schalten. Eine Anzeige, die mich unter die ersten 5 Plätze bringt, würde mich durchschnittlich 0,19 € - 0,32 € (laut Traffic Estimator) kosten. Wenn ich nicht gerade darauf hoffe, dass diese Besucher mir neue Inbound-Links verschaffen, ist das ein Verlustgeschäft.

Backlinks verkaufen

Trotzdem fand ich den Gedanken, Adwords für diese Seite gar nicht zu nutzen, unattraktiv. Ich habe mich also auf die Suche nach falschen Schreibweisen des Wortes Geocaching gemacht. Gefunden hab ich einige. Nehmen wir mal die zwei Beispiele „Geocatching“ und „Geocahing“ – zwei sehr beliebte falsche Schreibweisen. Mit diesen Keywords kostet mich eine Positionierung auf den ersten drei Plätzen nur ca. 3 Cent. Hier mal ein Screenshot mit den Impressionen, Klickraten und Positionen, die diese Keywords im November 2010 erbracht haben (Das Bild hab ich zur besseren Lesbarkeit zusammengeschnitten).

Adwords Keywords Anklicken für vergrößerte Darstellung

Ich habe durch die Adwords Anzeigen gut 1.000 Besucher auf die Seite geleitet. Die Kosten lagen bei ca. 3 Cent pro Besucher. Das heißt, die Anzeigen haben rund 30 € gekostet. Da die Seite aber pro Besucher im Schnitt 6 Cent Einnahmen erzielt, hat die Seite durch die Schaltung der Anzeigen ca. 30 € in diesem Monat zusätzlich verdient. Das hört sich jetzt nach nicht viel an, man muss aber bedenken, dass ich damit kaum Arbeit hatte und die Anzeigen jetzt vollautomatisch weiterlaufen und Monat für Monat Traffic (und Einnahmen) generieren. Zusätzlich kann ich bei der Direktvermarktung mit einer höheren Besucherzahl punkten. Und wer weiß: Vielleicht hat der eine oder andere dieser Besucher auch einen Link auf meine Seite gesetzt oder sie gebookmarkt und so mein Ranking nachhaltig verbessert …

Um Keywords zu finden, nimmt man sich am besten das Keyword-Tool von Google. Dort wo der Balken bei "Wettbewerb" kurz ist, werden die Anzeigenpreise günstig sein. 

Das nur mal zwischendurch als kleine Gedankenanregung, wie man AdWords zum Traffic-Building nutzen kann.

 

Was habt Ihr für Erfahrungen mit AdWords gemacht? Ich freue mich über Eure Kommentare! 

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Kommentare: 2

  • #1

    Daniel (Samstag, 29 Januar 2011 02:47)

    Danke für den informativen Beitrag. Was mich interessieren würde: Wie vergütest Du denn Deine Besucher? Nur durch AdSense und Affiliate-Banner lässt sich doch kaum ein Return von 6 Cent pro Besucher erzielen, oder doch?

  • JimdoPro
    #2

    Der Micropreneur (Samstag, 29 Januar 2011 10:24)

    Hallo Daniel,

    die Einnahmen generieren sich aus AdSense und Affiliates. Ich benutze als Affiliate allerdings kaum Banner, sondern sogenannte Einzeltitellinks. Die Erfolgsquote ist hier recht hoch, da die Werbemittel genau auf den Content passen. In diesem Fall: Link zu einem GPS-Gerät unterhalb des Artikels, wo dieses Gerät beschrieben wird.

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