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15
Apr
2011
Co-Working-Spaces - Was ist das?
Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Karsten Holderbaum, Geschäftsführer von rent-O-room, einem Verzeichnis für Co-Working Spaces. Ich habe ihn gebeten uns etwas über das Konzept Co-Working zu erzählen.
Co-Working ist ein Konzept, das ursprünglich aus den USA kommt. In New York sind Büroräume rar und die Mieten entsprechend hoch, also teilt man sie kurzerhand. In den meisten deutschen Städten hingegen gibt es genug Platz und der Quadratmeter ist noch immer vergleichsweise günstig zu mieten. Trotzdem erfreuen sich Co-Working Spaces immer größerer Beliebtheit und schießen wie Pilze aus dem Boden.
Warum ist das eigentlich so? Hierfür gibt es ganz verschiedene Gründe. Zum einen haben Freiberufler, Kreative und Studenten hier die Möglichkeit kostengünstig in einem professionellen Umfeld zu arbeiten. Zu Hause ist die Ablenkung groß und man hat in der Regel keine sozialen Kontakte. Genau das ist eine weitere Motivation für viele Co-Worker – soziale Kontakte. In einem Co-Working Space trifft man viele unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichsten Branchen mit unterschiedlichsten Interessen. Das kann auf der einen Seite sehr inspirierend sein, auf der anderen Seite kann man so sein eigenes Netzwerk erweitern, und zwar nicht nur virtuell wie auf Facebook und XING sondern persönlich. Und genau dieses „persönliche“ Netzwerk kann auch helfen neue Aufträge zu generieren, von anderen Co-Workern oder deren Kontakte bzw. Kunden.
Verfolgt man die Co-Working-Szene, so erhärtet sich der Eindruck, dass dies mehr als nur ein Trend ist. Die klassische Arbeitsform - das Angestelltenverhältnis bei dem man jeden Morgen in sein Büro in seiner Firma geht - ist rückläufig. Die Generation, die heute in das Arbeitsleben eintritt, bevorzugt flexible Arbeitsformen und hat deutlich weniger Angst vor der Selbständigkeit. Das Konzept Co-Working gibt auch einem Berufseinsteiger die Möglichkeit schnell relevante Personen kennen zu lernen, die ihm beim Berufsstart und auch später behilflich sein können.
Ein weiteres Argument das für Co-Working spricht, ist der Faktor „Persönlichkeit“. So beliebt auch Facebook & Co. sein mögen, die persönliche Beziehung ist und bleibt eine andere Qualität. Die Erfahrung zeigt eindeutig, dass die Wahrscheinlichkeit, aus einem persönlichen Kontakt einen qualifizierten Geschäftskontakt zu machen, aus dem auch ein Auftrag resultiert, sehr viel größer ist, als bei einem virtuellen.
Die Preisgestaltung für Co-Working Spaces ist unterschiedlich. Das hängt einerseits ab von der Ausstattung des Co-Woking-Spaces, andererseits von der Stadt und der jeweiligen Lage in der Stadt. Teilweise wird pro Stunde abgerechnet (ca. zwischen 5€ und 8€ pro Stunde). Der Preis für einen ganzen Tag liegt meist zwischen 10€ und 20€. Eine monatliche Miete gibt’s teilweise schon ab 120€, kann aber auch 300€ kosten.
Da die Zahl der Co-Working Spaces täglich wächst und die Preisgestaltung unterschiedlich ist, ist es nicht leicht, hier den Überblick zu behalten. Neben den vielen Internetseiten der Betreiber von Co-Working Spaces gibt es auch einige Seiten die das Angebot bündeln. Mit rent-o-room haben wir eine Plattform gegründet, auf der Anbieter und Suchende zusammen finden. Man kann man mit einer komfortablen Suchfunktion einen Co-Working Space oder einen Seminar- und Konferenzraum in der Stadt seiner Wahl suchen und direkt Kontakt zum Anbieter aufnehmen.
Über rent-o-room:
Rent-o-room ist ein Internetportal, dass sich auf die Vermittlung von Co-Working Spaces, Seminar- und Konferenzräumen spezialisiert hat. Potenzielle Anbieter können ihre Räume selbständig einstellen und Preise individuell festlegen. Angesprochen werden hier insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen, die ihre Raumkapazitäten nicht selbst komplett ausnutzen. Auf diese Weise können sie ihre Fixkosten entlasten und lernen zudem ggf. noch interessante Freiberufler kennen, die sie für zukünftige Projekte einsetzen können.
Weitere Infos unter www.rent-o-room.de





