Mi

25

Mai

2011

Das Digitale Büro - Faxe online versenden

faxe online versenden

Einer der großen Vorteile für mich als Micropreneur ist die räumliche Unabhängigkeit. Da mein Business komplett online abläuft, spielt es keine Rolle, wo ich mich auf der Welt befinde, solange ich Strom für mein Notebook und einen Internetanschluss zur Verfügung habe.

Das nutze ich, um immer mal wieder für einige Woche im Ausland oder in verschiedenen Städten in Deutschland zu wohnen und von dort aus zu "arbeiten". (Zur Zeit bin ich übrigens in Las Vegas).

 

Das bedeutet aber auch, dass ich die entsprechende Infrastruktur haben muss. Als Büro-Ersatz dienen mir CoWorking-Spaces, die es mittlerweile auf der ganzen Welt gibt. Platz für Ordner und Regale benötige ich nicht, da ich Dokumente online abspeichere. Für Telefonate nutze ich (im Ausland) Skype. Hin und wieder muss ich auch ein Fax verschicken. Aus dem Ausland wäre das nicht nur umständlich, sondern wahrscheinlich auch recht teuer. Natürlich gibt es auch für das Fax online versenden Anbieter im Internet.

Bei meiner Recherche nach Anbietern, mit denen ich online Faxe versenden kann, habe ich folgende Kriterien angesetzt:

 

• Empfangen und Versenden von Faxen

• Keine Werbung auf dem Fax

• Empfangsnummer mit Ortsvorwahl

• Keine monatlichen Fixkosten

• Keine Einrichtungsgebühr

• Versand eingehender Faxe per Mail an mich

• Wenn möglich, auch Faxe über mein iPhone versenden

Während meiner Recherche habe ich festgestellt, dass es zwar sehr viele Anbieter gibt, aber kaum einen, der meinen Kriterien entspricht. Da ich nur wenige Male pro Monat ein Fax versende und empfange, war ich auf der Suche nach einem Anbieter, der keine monatliche Grundgebühr verlangt, sondern bei dem ich pro versendetes Fax bezahle. So kann ich die Fixkosten gering halten. Damit ich die Faxnummer auch in Signaturen, im Impressum oder auf Visitenkarten angeben kann, durfte die Empfangsnummer nicht ewig lang sein oder eine seltsame Vorwahl (wie z.B. 1212) haben. Natürlich durfte auch keine Werbung auf den Faxen sein.

Ich habe mich schließlich für den Anbieter Fax.de entschieden. Fax.de bietet drei verschiedene Preispakete an. Im Basic-Paket kauft man ein Versandguthaben in Höhe von 12€ (netto). Dieses Guthaben ist ohne Zeitlimit, verfällt also nie. Ein versendetes Fax kostet dann zwischen fünf und sieben Cent je Seite. Ideal für diejenigen, die nur unregelmäßig Faxen möchten. Beim Light-Tarif kauft man ein monatliches Guthaben von 5€ und erhält dafür 5,9€ Versandguthaben. Beim Pro-Tarif kauft man für 99€ im Monat ein Versendeguthaben von ca. 117€. Die Tarife Light und Pro lohnen sich also nur dann, wenn man regelmäßig (viele) Faxe versendet. Bei allen Tarifen gibt es keine Einrichtungs- oder Grundgebühren und sie beinhalten eine Fax-Empfangsnummer mit einer Ortsnetzvorwahl. Faxe versenden kann man entweder browserbasiert über die Webseite oder über eine Software, die auf dem Rechner installiert wird.

Eingehende Faxe werden als pdf im Anhang einer Email zugeschickt und sind zusätzlich noch im Kundencenter (a.d. Webseite) archiviert.

 

Sehr schön ist auch die Möglichkeit Faxe über die iPhone-App zu versenden. Ein Dokument kann man einfach mit der eingebauten Kamera fotografieren und anschließend als Fax versenden. Das Ergebnis lässt aber (noch) zu wünschen übrig. Es gibt von Fax.de auch eine App für Nicht-Kunden. Hier kauft man für 9,99€ ein Versendeguthaben für 50 Faxe. Seltsamerweise sind hier die Ergebnisse deutlich besser. Ich geh mal davon aus, dass fax.de bei der anderen App auch bald nachsteuert.

 

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